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ab 8 Jahre ab 8 Jahre

Die Muskeln

Für jede Bewegung des Körpers brauchen wir Muskeln. Die Muskeln arbeiten auch, wenn wir uns nicht oder wenig bewegen. Sonst könnten wir z.B. nicht stehen oder den Finger heben. Dein Herz ist auch ein Muskel und arbeitet Tag und Nacht.


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Muskeln Muskelarten
Es gibt drei Muskelarten im Körper: Skelettmuskeln, Herzmuskeln und glatte Muskeln. Die Herzmuskeln kommen nur im Herzen vor. die glatten Muskeln sind in den Hohlorganen,z.B. der Harnblase.

Die Skelettmuskeln sind durch Sehnen an den Knochen fest verankert. Muskeln und Knochen arbeiten zusammen und geben dem Körper die Kraft, die er braucht. Ein Mensch hat mehr als 700 Muskeln.
Die einzelnen Muskeln sehen ganz unterschiedlich aus. An der Form des Muskels kann man seine Stärke erkennen. Am stärksten sind die Muskeln , die am Rückgrat entlang verlaufen. Sie sorgen z.B. für eine aufrechte Körperhaltung.
Mit den Gesichtsmuskeln kannst du alle möglichen Gesichtsausdrücke machen, Stirn oder Augenbrauen runzeln, lächeln, wütend gucken...
Es gibt mehr als 40 Gesichtsmuskeln.

Mache diese Gesichtsausdrücke nach
und achte genau auf die Muskeln, die du bewegst!

Muskel1 muskel2 muskel3
muskel5 muskel6 muskel4

 

Muskelarbeit
Muskeln können nur ziehen, nicht drücken, deshalb arbeiten immer zwei Muskeln zusammen: Ein Muskel zieht in die eine Richtung, der andere zieht ihn wieder zurück, so erzeugt der Körper alle Bewegungen, die er braucht.

Desto mehr ein Muskel trainiert ist, desto größer kann er werden. Manche Muskeln können wir mit dem Willen steuern, zum Beispiel die Muskeln in Armen und Beinen. Andere Muskeln arbeiten automatisch, wie das Herz oder der Magen.
Damit das Gehirn den Muskeln den Befehl zum Arbeiten geben kann, ist jede Muskelfaser über Nervenbahnen mit dem Gehirn verbunden. So weiß das Gehirn auch immer, wie es den einzelnen Muskeln gerade geht, ob sie müde oder ausgeruht sind, ob sie entspannt oder angespannt sind und so weiter.

Muskelnahrung

Der wichtigste Nährstoff der Muskeln ist der Traubenzucker, auch Glucose genannt.
Dein Körper kann diesen Traubenzucker aus verschiedenen Nahrungsmitteln selber herstellen, z. B. aus Obst oder Eiweiß.   Über das Blut wird die Glucose zu den Muskeln gebracht. Um an diese Energie zu gelangen, muss der Muskel sie dann verbrennen. Dazu nimmt er Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab.

Muskeln erzeugen auch Körperwärme. Den größten Teil der Energie, die wir durch die Nahrung aufnehmen, machen unsere Muskeln zu Wärme. Dabei sorgen sie dafür, dass wir nicht frieren.

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