In dem Haarsack, der in der Haut steckt, sind
neben der Haarwurzel noch zwei andere Dinge:
kleine Talgdrüsen,
die das Haar fetten und es geschmeidig halten,
und
die Farbzellen.
Das aus der Haut hinauswachsende
Haar kommt an den Farbzellen vorbei und färbt
sich so ein. Bei blonden Menschen sind die Farbzellen
blond, bei schwarzhaarigen schwarz, bei rothaarigen
rot, usw.
Je älter ein Mensch
wird, desto leichter kann es passieren, dass die Farbzellen
keine neue Farbe mehr herstellen. Das Haar, das nicht
mehr gefärbt werden kann, fällt aus.
Der Mensch bekommt aber deshalb
keine Glatze. Das nachwachsende Haar wird dann eben
grau. Das passiert nicht auf einmal, sondern nach
und nach, Haar für Haar.
Wann die Haare anfangen,
grau zu werden, ist bei jedem unterschiedlich. Manche
Menschen ergrauen schon mit 30, andere erst sehr spät.