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ab 11 ab 14 Jahre

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Das solltest du über Krebs wissen:

  • Krebs ist nicht ansteckend
  • Niemand ist „schuld“ daran, dass ein Kind Krebs hat. Krebs ist keine Strafe für irgendein schlechtes Verhalten!
  • Krebs bei Kindern und bei Erwachsenen ist nicht dasselbe
  • Krebs bei Kindern und Jugendlichen kann heute erfolgreich behandelt werden: Drei von vier Kindern werden wieder gesund. Bei manchen Erkrankungsarten liegen die Heilungschancen sogar bei über 90 %!

Alles wird anders
Krebs ist eine sehr ernsthafte Erkrankung, die Diagnose ist ein großer Schock für die Betroffenen und ihre Familien. Oft muss das Kind und seine Familie – Mutter oder Vater – in eine weit entfernte Klinik zur Behandlung.

Ein Leben im Krankenhaus beginnt: Viele unbekannte Untersuchungen, Warten auf Befunde, Angst, Trauer und Wut über die eigene Situation müssen bewältigt werden.

Frag immer genau nach, wenn du den Zweck einer Untersuchung nicht verstanden hast, wenn dir ein Befund nicht klar ist oder du andere Probleme hast!

Unter den Schwestern und Pflegern oder Ärzten und Ärztinnen ist meistens jemand, zu dem du besonders viel Vertrauen hast. Wenn es gar nicht mehr weitergeht, gibt es in der Klinik auch Fachleute, mit denen du reden kannst, wie z. B. Psychologen.

Der Austausch mit anderen krebskranken Kindern und Jugendlichen, z. B. über das Internet, hat sich für viele auch als sehr hilfreich erwiesen!

Was wird aus der Schule?
Normalerweise kannst du am Schulunterricht in deiner Klasse nicht mehr teilnehmen. In jeder größeren Kinderklinik gibt es aber Lehrer und Lehrerinnen, die den Unterricht mit dir übernehmen. Durch Kontakte mit deiner Heimatklasse wird der Unterrichtsstoff zusammengestellt.

Du hast auch Anspruch auf Hausunterricht in den Therapiepausen; dafür ist deine Heimatschule zuständig. Da es auf vielen Kinderklinikstationen Internetzugang gibt, kannst du mit deinen Klassenkameraden Kontakt halten und auch die Hausaufgaben austauschen.

Versuche es mit Videokonferenzen über Skype, dies ist jetzt auch mit mehreren Teilnehmern möglich. Wenn auf deinem Laptop/Pc ein Skypezugang eingerichtet ist und einer für deine Schulklasse in der Schule, könnt ihr leicht Kontakt aufnehmen. Aber mach dir nichts vor: den Unterricht komplett wirst du so nur mit viel Disziplin verfolgen können. Mit deiner Klasse Kontakt halten, geht dagegen prima. .

Das Leben geht weiter!
Halte auf jeden Fall Kontakt mit deinen Freunden und Schulkameraden. Es ist nicht immer möglich, dass du auf Station Besuch bekommst.

TIPP:
Vielleicht ist es dir am Anfang unangenehm, wenn deine Freunde dich im Krankenhaus sehen. Dann schreib´ eben Briefe, E-Mails, SMS oder unterhalte dich über WhatsApp oder Ähnliches.
Lass den Kontakt nicht abreißen!
Irgendwann ist die Therapie zu Ende, und du findest den Anschluss an das „normale Leben“ viel leichter wieder.

Hilf deinen Freunden, auf dich zuzugehen! Viele wissen gar nicht, wie sie sich am besten verhalten sollen.
Sag ihnen offen, was du von ihnen erwartest und was sie für dich tun können. Das ist auch wichtig für deine Geschwister!

Wie gehe ich mit meinen Eltern um?
Sicher verstehst du, dass deine Eltern sich sehr um dich sorgen. Manche Eltern umsorgen dich dann wie damals, als du noch klein warst.
Sag deinen Eltern offen, wenn du lieber ALLEIN in die Klinik oder zu Untersuchungen gehen möchtest. Sie werden dies sicher respektieren – auch wenn es ihnen schwerfällt!

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