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Was kann ich selbst tun?

Durch deine eigene Erfahrung und die Untersuchungen des Arztes weißt du, worauf du allergisch bist oder in welchen Situationen du Luftnot bekommst.
Vermeide diese Allergieauslöser und Situationen!
Wenn das nicht möglich ist, bereite dich vor und wappne deine Lunge, indem du rechtzeitig inhalierst.

Hier stehen einige Tipps, wie du Auslöser vermeiden kannst.

Ein Parasit bei der Arbeit
Winzig klein und immer aktiv: Hausstaubmilben
Hausstaubmilben:
Leider wohnen Hausstaubmilben gerne in Stofftieren.
Wenn es einige Kuscheltiere gibt, von denen du dich nicht trennen willst, dann lege sie ab und zu über Nacht in die Tiefkühltruhe. Dabei sterben die Milben ab.
Außerdem muss alles aus Stoff und Plüsch regelmäßig in die Waschmaschine kommen.
Teppiche sollten nicht in deinem Zimmer liegen.
Geschlossene Schränke sind gut, damit die Spielsachen nicht einstauben.
Für deine Matratzen und deine Decke können deine Eltern einen
milbendichten Bettbezug kaufen. Benutze Bettzeug mit Kunststofffüllung, das regelmäßig gewaschen werden kann.
Kissen
Nicht nur für Asthmatiker: Milbendichte Mikrofaserbezüge

Am besten ist es, wenn dein Zimmer nur mit einem feuchtem Lappen geputzt wird. Wenn ihr einen Staubsauger benutzen müsst, kauft einen mit einem Filter.

Pollen:
Sobald die Zeit beginnt, in der die Blütenpollen durch die Luft fliegen, kannst du Medikamente nehmen, die deine Bronchien schützen. Lüfte dein Zimmer in dieser Zeit immer nur kurz, schlafe bei geschlossenem Fenster, wasche deine Haare vor dem Schlafengehen und lass deine benutzten Kleider nicht neben deinem Bett liegen.

Schimmelpilze:
Stelle keine Topfpflanzen in der Wohnung auf. Pass auf, dass keine verdorbenen Lebensmittel herumliegen. Die Biotonne muss regelmäßig geleert und geputzt werden – aber nicht von dir!

Tierhaare:
Halte dir keine Haustiere, die Haare haben! Auch bei Freunden, im Zoo oder Zirkus gilt: Halte dich lieber von den behaarten Tieren fern! Es gibt ja auch Fische, Schildkröten und Elefanten! Ein Urlaub auf dem Bauernhof ist für dich keine gute Idee.

Hund
Leider süß - und ganz schön haarig!

Nahrungsmittel
Achte darauf, ob Nahrungsmittel, auf die du allergisch reagierst, in abgepackten Fertiggerichten und Süßigkeiten enthalten sind! Spuren von Nüssen sind z. B. in vielen Schokoladenriegeln enthalten. Iss lieber frische Lebensmittel!

Chemikalien – Dämpfe – Rauch
Manche Farben und Kleber enthalten Stoffe, die nicht gut für dich sind. Intensive Deos, Parfüms, bei Erkältungskrankheiten verwendete ätherische Öle und Räucherkerzen können dir Probleme bereiten.
Bei der Berufswahl später musst du deine Allergien berücksichtigen!

Meide Tabakrauch und Raucher! Es soll niemand in deiner Nähe und in der Wohnung rauchen. Und selbst rauchen solltest du natürlich sowieso auf keinen Fall!

Teen mit Zigarette
Tabak: Uncool und gefährlich für Raucher UND ihre Umwelt!

Medikamente
Es gibt Allergien auf Wirksubstanzen von Medikamenten. Dein Arzt, deine Eltern und du selbst müssen darauf achten, dass du diese Medizin nicht bekommst.
Kinder mit Asthma sollen kein Aspirin einnehmen.

Gefühle:
Wenn du dich leicht aufregst, ärgerlich oder traurig wirst, versuche, rechtzeitig mit deiner Familie und Freunden über deine Gefühle zu sprechen.
Sicher helfen dir Gespräche, Entspannungsübungen oder schöne Musik, wenn es dir nicht gut geht.

Körperliche Anstrengung:
Inhaliere vor dem Sport, wie es der Arzt mit dir besprochen hat.
Mach vor dem Training 10 Minuten Aufwärmübungen. Lege rechtzeitig Pausen ein, wenn du dich nicht gut fühlst.

Inline-Skater
Superwichtig: Bewegung an der frischen Luft!

Sport
Sei aktiv! Auch mit Asthma kannst du beim Sport in der Schule oder im Verein mitmachen! Du musst nur einige Regeln beachten:

  • Informiere den Lehrer/Trainer, dass du Asthma hast
  • Immer ein Dosier-Spray dabei haben
  • Inhaliere vorher, so, wie du es mit deinem Arzt besprochen hast
  • Abwechselnd eine halbe Runde joggen und eine halbe Runde in der Halle langsam gehen, bis sich die Lunge an die Belastung gewöhnt hat. (mindestens 4x wiederholen)
  • Beachte die Warnsignale deines Körpers
  • Mach eine Pause, wenn nötig.

Wer regelmäßig trainiert, kommt nicht so schnell aus
der Puste! Gleichmäßige Bewegungen wie Radfahren, Schwimmen, Laufen und Skilanglauf sind optimal.

Peak-Flow-Messung
Frühwarnsystem erkennen lernen,
Asthmaschulung, Übungen (Entspannung, „Lippenbremse“, „Torwartstellung“, „Kutschersitz“, „Hängebauchlage“)

Infekten vorbeugen:
Bewege dich viel an der frischen Luft und iss frische, gesunde Sachen.
Vielleicht schaffst du es sogar, ab und zu kalt zu duschen. Damit härtest du deinen Körper ab und wirst nicht so oft krank.
Dusche nach dem Sport und trockne dich besonders nach dem Schwimmen gründlich ab. Zieh dich danach warm genug an, damit du dich nicht erkältest.

Falls sich trotzdem eine Erkältung ankündigt, nimm rechtzeitig deine Medikamente ein oder erhöhe nach Absprache mit dem Arzt die Dosis. Viel Trinken und Nassinhalation sind bei Erkältungen immer gut zum Schleimlösen.

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