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Besonders empfohlen für:
Lehrer und andere Erwachsene

Tipps für Lehrer von Kindern mit Mukoviszidose

Auch als Lehrer spielen Sie eine wichtige Rolle im Leben des Mukoviszidose – Kindes.
Vielleicht haben Sie jetzt das Gefühl, sich mit dieser Erkrankung doch überhaupt nicht auszukennen. Es verlangt niemand von Ihnen, dass Sie ein Mediziner sind oder es werden. Dennoch gibt es einige Dinge mit denen Sie dem Kind, seinen Mitschülern und sich selbst den Umgang mit der Erkrankung im Schulalltag erleichtern können.

Einen großen Stellenwert hat die Kommunikation zwischen alle Beteiligten:
• Das Kind sollte so gut es geht in die Schulaktivitäten eingeschlossen sein.
• Wichtig ist das Aufrechterhalten der Beziehungen zu den Mitschülern und Ihnen als Lehrer auch bei längerer Fehldauer.
• Ein regelmäßiger und offener Kontakt zu den Eltern gibt Sicherheit auf beiden Seiten: für die Eltern und für Sie als Lehrer.
• Die Mitschüler gewinnen an Sicherheit, wenn sie verstehen, was ihr Mitschüler hat. Art und Umfang solcher Gespräche mit der Klasse müssen mit dem Kind und seinen Eltern vorher besprochen werden.

Das müssen Sie wissen:

• Mukoviszidose ist nicht ansteckend! Auch der Husten nicht
• Die Intelligenz des Kindes ist durch die Mukoviszidose nicht beeinträchtigt: bei einem Leistungsabfall sollte daher der Gesundheitszustand überdacht werden.

• Dem Kind sollte es möglich sein auch während des Unterrichts auf die Toilette zu gehen. Dies kann durch eine mögliche Verdauungsstörung oder Sekretlockerung in den Atemwegen notwendig sein.

• Schulräume sollten immer gut durchgelüftet sein.

• Bei einer längeren Abwesenheit des Schülers sollte an Hausunterricht o.ä. gedacht werden.

• Auch während der Schulzeit kann ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus oder eine klimatische Kur notwenig sein.

Laut einer Umfrage ist der größte Wunsch vieler Kinder mit Mukoviszidose „so zu sein wie die anderen und so behandelt zu werden!“

Für Sportlehrer:

• Bewegung und Sport unterstützen die Therapie des Kindes
• Häufig ist ein Ausschluss von der Benotung sinnvoll.
• Besonders geeignet sind Ausdauersportarten, die dosier- und steigerungsfähig sind, wie z.B. Laufen, Schwimmen, Radfahren, Tanzen, Trampolin springen
• Die Kinder erkennen ihre Grenzen in der Regel selbst, auf diese Grenzen sollte Rücksicht genommen werden.
• Im fortgeschrittenen Stadium kann es durch den Sauerstoffmangel zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit kommen.

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