Betroffene Neugeborene und
Babys sind noch unauffällig, erst im zweiten bis vierten Monat
treten zunächst Erbrechen und Gedeihstörungen auf.
Bleibt die Erkrankung unbehandelt, ist nach einigen Wochen eine
Verzögerung in der Entwicklung zu erkennen. Die Babys sind
unruhig, übererregbar und leiden unter Krampfanfällen.
Typisch sind auch ekzemartige Hautveränderungen und ein auffälliger
Geruch.
Unbehandelt führt diese Erkrankung zu schwerer geistiger und
motorischer Behinderung bis zur Demenz.
Die Diagnose wird inzwischen in der Regel durch das in der Bundesrepublik
bei allen Neugeborenen durchgeführte Screening
gestellt.
Guthrie-Test ein Test, der 1963 von Guthrie
eingeführt wurde und bereits bei Neugeborenen die Diagnose ermöglicht
Die
DIG-PKU
entstand im Dezember 1975 als Elterninitiativevon Kindern
mit PKU. Sie betreut PKU-Betroffene aber auch Betroffene mit verwandten
Stoffwechselstörungen.